Am kommenden Samstag steht ein nicht ganz unwichtiges Spiel an! Wer Zeit und Lust, kann sich ja mal in Hittfeld sehen lassen! Hier der Vorbericht, den ich einfach mal von der Tostedt-Seite kopierte, was keine juristischen Folgen haben wird, da ich diesen selbst verfasst habe!
Das brisante Derby steht an
1.Herren kämpft in Hittfeld um Platz 2
Am kommenden Samstag steigt um 16 Uhr in Hittfeld (Sporthalle Schützenplatz) das hochklassigste Kreisderby im Kreis Harburg. Im Kampf um den 2.Platz in der Verbandsliga und der damit verbundenen Teilnahme an der Relegation zur Oberliga treffen der TSV Eintracht Hittfeld und der MTV Tostedt aufeinander. Die Hittfelder haben momentan scheinbar die besseren Karten, da man mit nur sechs Minuspunkten bei zehn gespielten Partien in der Tabelle steht. Der MTV hat derer bereits acht, spielte aber in der Rückserie schon gegen Ligaprimus aus Hude und die stark eingeschätzten Ritterhuder. Natürlich wird ein Spiel auf Augenhöhe erwartet, was ja auch das teils dramatische Hinspiel, welches mit einem 8:8 endete, belegte. Vergleicht man die beiden Mannschaften im Detail, so haben die Gastgeber im oberen Paarkreuz mit Sicherheit die Favoritenrolle inne, denn vor allem Heinemann, der in der kommenden Saison mindestens eine Liga höher beim TSV Lunestedt aufschlägt, spielt eine bärenstarke Saison und ist mit 16:4-Siegen einer der besten Spieler der gesamten Liga. Aber auch Anton wird für Igel und Schweneker sehr schwierig zu schlagen sein. Im Hinspiel gelang Klaus Igel sehr überraschend dieses Kunststück mit einer überaus starken Performance. Umgekehrt sind die Vorzeichen im mittleren Paarkreuz. Hier sind die Töster Möller-Lentvogt und Krüger gegen Schüler und Schwardtmann in der Favoritenrolle. Schon im Hinspiel verbuchte der MTV ein blitzsauberes 4:0 in der „Mitte“, welches zwar wiederholbar ist, allerdings nur mit einer wirklich starken Leistung. Der in der Rückrunde noch ungeschlagene Krüger ist auf einem guten Weg, sein Ziel kein Spiel in der zweiten Saisonhälfte zu verlieren, zu erreichen. Den Ausschlag könnte das untere Paarkreuz geben. Zwischen Raeder, der in dieses Paarkreuz abrutschte, und Ohling auf Hittfelder Seite und Fengler und Ludewig auf Töster Seite ist nahezu jedes Spiel offen und je weiter hinten im Spielverlauf die Spiele stattfinden, desto dramatischer wird es, was auch das Hinspiel klarstellte! Für den Gast gilt es ganz besonders auf die Doppel zu achten. Hier spielte man mit einer 8:6-Bilanz in der Rückrunde bisher nicht optimal und lief des Öfteren einem Rückstand hinterher, was gegen den Kreisrivalen nicht passieren sollte, da ein solcher Rückstand nur mit größter Kraftaufwendung aufgeholt werden kann. Neben Tostedt und Hittfeld ist übrigens auch noch die TSG Dissen mit ebenfalls sechs Minuspunkten im Kampf um den Vizemeistertitel im Rennen. Da es in diesem Spiel aber nicht nur um Platz zwei in der Verbandsliga, sondern auch um viel Prestige und die Vorherrschaft im Landkreis Harburg geht, ist dieses Duell mit Sicherheit ein Saisonhöhepunkt für alle beteiligten Spieler. Da Tischtennisexperten aus dem gesamten Kreis in der Halle zugegen sein werden, würde sich das Team um Spitzenspieler Igel auch über Unterstützung aus dem Töster Umfeld freuen und alles daran setzen, diese mit Siegen zu würdigen. Ein echter Tischtennis-Leckerbissen im Herrentischtennis um die Vorherrschaft im Kreis Harburg!
Tostedt. Der 6:1-Erfolg der Tostedter Tischtennis-Damen in der 1. Bundesliga geriet fast in den Hintergrund. Zu sehr hatte die Nachricht vom Rückzug des MTV aus der Bundesliga zur nächsten Saison eingeschlagen (der WA berichtete). Die Entscheidung scheint jetzt geradezu konträr zum sportlichen Erfolg des Klubs getroffen worden zu sein: Die Erste verkauft sich trotz des Abgangs von Irene Ivancan in der 1. Liga über Erwarten gut, 2011 war das sportlich erfolgreichste des MTV Tostedt überhaupt. Aber: „Die Kosten für ein Erstliga-Team sind inzwischen reichlich unübersichtlich geworden“, sagt Manager Friedel Laudon und stellt die Summe von 60000 bis 65000 Euro als Erstliga-Etat in den Raum. Spielergehälter machen davon gegenüber den Nebenkosten den deutlich geringeren Teil aus. So betragen die Abgaben an die Berufsgenossenschaft für den Verein 22 Prozent des Nettolohns einer Spielerin. „Dabei wird eine Tischtennisspielerin in dieselbe Schadensklasse wie Eishockeyspieler und Boxer einsortiert“, drückt Laudon sein Unverständnis über die horrenden Summen aus. Der MTV Tostedt ist der dienstälteste Verein in der 1. Bundesliga. Elf Jahre spielte er dort. Das Zuschauerinteresse hat seit Erstliga-Zugehörigkeit massiv nachgelassen, zuletzt fanden sich beim Heimspiel gerade mal 60 Euro in der Kasse. „Der Schritt fiel uns sehr schwer. Aber wir haben uns für unsere 2. Mannschaft und unser Nachwuchskonzept entschieden“, bestätigt Jimmie Langham, der sein Amt als Trainer der Ersten zur neuen Saison an Dirk Diefenbach abgibt. Die Zweite wird voraussichtlich den Gang in die Regionalliga antreten müssen. „Die jungen Spielerinnen brauchen noch ein paar Jahre mehr Erfahrung. Und die bekommt man nur über Spielpraxis“, schildert Langham, der auch zugibt, dass die Betreuung der Spielerinnen auf Meisterschaften und Ranglisten eine immer größere Belastung darstellt. Wenn der MTV Tostedt nächste Saison den Rückzug aus dem deutsche Oberhaus antritt, dann ist das auch ein Abbild vieler Leistungsligen in anderen Sportarten. Das Nord/ Süd-Gefälle ist nicht nur im Tischtennis offensichtlich.
Hittfeld. Das wohl ungewöhnlichste Derby der kreisbesten Tischtennis-Herrenmannschaften fand jetzt in Hittfeld statt: Im Verbandsliga-Duell TSV Hittfeld gegen MTV Tostedt spielten die Gäste die Partie einfach nicht zu Ende! Der Gastgeber musste berufsbedingt auf Toby Frederik Schüler verzichten. Fabian Schulenburg rückte ins Team und kam somit zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison. Alles begann mit einer Schweigeminute. Tostedts Kapitän Jens Möller-Lentvogt erinnerte an den Ehrenvorsitzenden des Kreistischtennisverbandes Harburg-Land, Kurt Schmidt, der in der Woche zuvor verstorben war. Der MTV Tostedt begann stark: Schweneker/Ludewig kämpften Hittfelds Duo Anton/ Raeder nach einer 5:2-Führung im fünften Satz schließlich mit 11:5 nieder. Auch Krüger/ Fengler brachten ihr Match durch. 3:0 hieß es am Ende gegen Ohling/Schulenburg. Das dritte Doppel ging an die Hausherren. In vier hart umkämpften Sätzen nutzten Heinemann/Schwardtmann den ersten Matchball zum 11:6. Einen Klasse-Kampf lieferten sich Dennis Heinemann und Tostedts Ralf Schweneker im ersten Einzel: Mit einem sehenswerten Vorhandschmetterschlag beendete Heinemann Satz Nummer eins. Nachdem er auch den zweiten Satz für sich entschied, ging es im dritten dann ans „Eingemachte“. Die Kontrahenten schenkten sich nichts. Den dritten Satzball nutzte Schweneker dann zum 14:12. Auch der entscheidende vierte Satz hatte es in sich: Heinemanns Matchball beim Stand von 10:9 wehrte der Tostedter mit einem Netzroller ab. Doch Hittfelds Nummer Eins siegte schließlich mit zwölf:zehn und sorgte für den 2:2-Ausgleich. Die anschließende Partie konnte Anton klar 3:0 gegen Igel gewinnen. Dann musste Dominik Schwardtmann gegen Jens Möller-Lentvogt ran. Offenbar hatten beide Herren reichlich Gesprächsbedarf und gerieten mehrfach verbal aneinander. Das Spiel wurde zur Nebensache. Schwardtmann siegte am Ende mit 3:2 Sätzen. Fast zeitgleich am Nebentisch kämpften Andreas Raeder und Thomas Krüger nicht nur mit der Zelluloidkugel. Raeder gewann Satz eins und zwei jeweils mit 11:7. Auch dort schaukelten sich die Emotionen hoch. Dann der Knaller: Vergeblich warteten Tischschiedsrichter und Zuschauer auf den Beginn des dritten Satzes. Der Tostedter kehrte nicht an die Platte zurück. Somit ging der Satz mit 11:0 an Raeder, und Hittfeld führte jetzt mit 5:2. Sportlich ging es dann mit der Begegnung Jan Ohling gegen Kay Ludewig weiter. Der technisch klar bessere Kay Ludewig spielte mit seiner eleganten Rückhand seinen Kontrahenten ein ums andere mal aus und siegte glatt mit 3:0 Sätzen. Eine Tischtennisdemonstration in Sachen Offensivspiel lieferte Fabian Schulenburg trotz langer Trainingspause gegen Sebastian Fengler ab. Im dritten Durchgang wehrte er zwei Satzbälle ab und verwandelte selbst seinen ersten zum klaren 3:0-Sieg. Im Spiel der Besten beider Teams musste Tostedts Klaus Igel beim Stande von 8:6 für Heinemann im zweiten Satz verletzungsbedingt kurz pausieren; es ging aber weiter. Ein wieder einmal starker Dennis Heinemann gewann auch sein zweites Einzel. Das letzte Spiel des Tages endete bereits im zweiten Satz beim Stande von 10:9 für Anton Anton. Ralf Schweneker gab einfach auf, Thomas Krüger trat zum darauffolgenden Spiel überhaupt nicht mehr an. Der TSV Hittfeld siegte somit mit 9:3. Die Zuschauer waren sprachlos, Hitteld hatte das Derby gewonnen, die Stimmung in der Halle war wesentlich frostiger als die Temperaturen draußen. Beide Team diskutierten auch nach der Partie noch und hatten dabei etwas Entscheidendes vergessen: Es hatte noch jemand verloren an diesem Tag – der Sportsgeist!
Nach diesen negativen Schlagzeilen für unseren Sport , ( Neutrale berichten von unmöglichen Auftritten des Hittfelders Raeder) nun eine erfreuliche Nachricht für uns. Tobi hat die Ballmaschine wieder zum Laufen gebracht , indem er den Trafo und die Kabellage erneuerte. Vielen Dank auch an dieser Stelle.
Ich freue mich für Eure Ballmaschine Zu den Ereignissen in Hittfeld werde ich mich nicht äußern. Zumindest nicht hier und öffentlich äußern. Gerne mal bei nem Bier und dann persönlich... Schön ist aber zu hören, dass nicht alle neutralen Zuschauer die Schuld alleine bei uns suchen!
ich dachte es hätte schon die Runde gemacht, aber Marcel hat nicht gepätzt
Also, am 24.04. war meine Tochter Leonie auf die Welt gekommen!
Nun die technischen Daten zur Geburt: Gewicht: 4300 Gramm netto Größe: 54 cm Klinik: Mariahilf Harburg Dauer der Entbindung: 5 h
Mutter und Kind sind wohlauf und zu Hause.
Wenn mich meine Mädels nicht zu doll fordern, dann komme ich heute Abend mal zum Training. Da könnte ich auf das Ereignis (mit einem Getränk in der Hand) noch näher drauf eingehen