Und täglich grüßt das Murmeltier! Erneut ein 2:2-Unentschieden nach 0:2-Pausenrückstand.
Am gestrigen Tag empfingen wir die Eintracht aus Elbmarsch zum „Kellerduell“. Elbmarsch rangiert in der Tabelle knapp über uns und hat zwei Zähler mehr auf dem Konto. Das Spiel war also für beide Parteien extrem wichtig. Das Wetter sollte glücklicherweise mitspielen und so fanden sich um die 70 Zuschauer bei der Partie ein. Folgende Elf wurde von Co-Trainer Tiemann aufgeboten, der für den abwesenden Trainer Haller aushilfsweise übernahm:
F. Cagliani – M. Ehmcke, B. Gaum, A. Pllana(80. F. Zietz) – L. Kahnenbley(46. K. Laatz), O. Ehmcke(c), S. Harders, A. Penderak, T. Harders – T. Brunckhorst, T. Leesch
Beide Teams neutralisierten sich über große Teile der ersten Halbzeit. Große Gefahr kam nur selten auf, Dohrens beste Chance hatte Tom Leesch als er nach einer Ecke seinen Kopfball nur knapp über das Tor setzte. Elbmarsch sollte seine ersten beiden Chancen gleich nutzen, nach 20 Minuten gingen wir nicht entschieden genug zu Werke und Elbmarschs Stürmer nagelt die Kugel an die Unterkante der Latte von wo sie ins Tor prallte. Kurz vor der Pause fingen wir uns dann nach einem Fehler im Aufbauspiel das zweite Tor ein. Elbmarschs Außenbahnspieler wurde perfekt freigespielt und war frei vor unserem Keeper Cagliani und erhöhte auf 2:0.
Damit ging es wie bereits in der Vorwoche mit einem Zwei-Tore-Defizit in die Pause und ähnlich wie in der Vorwoche sollten wir eine Reaktion zeigen. Der eingewechselte Laatz machte auf der Außenbahn Dampf und wir bekamen nun endlich vermehrt den Ball in Tornähe. Eine scharfe Hereingabe von Kevin, verpassten im Zentrum zwei Dohrener nur um Zentimeter. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff war es Silas Harders der einen Freistoß von Mirco Ehmcke wunderbar per Kopf im Gästetor unterbrachte. Elbmarsch kam zu vereinzelten Abschlüssen, aber Cagliani im Tor behielt seine Mannen im Spiel als er einen Schuss aus dem Winkel holte. Der Sturmlauf der Hausherren hielt an und der verdiente Lohn als Thies Brunckhorst nach einem schönen Pass von Alex Penderak über Außen durch war und im Zentrum Alex wieder zu bedienen versuchte. Sein „Pass“ flog aber irgendwie am verdutzten Keeper vorbei ins Tor.
Dohren hatte das Momentum auf seine Seite und versuchte alles die Partie endgültig zu drehen, Elbmarsch wehrte sich mit Händen und Füßen und nach einer längeren Nachspielzeit aufgrund einiger Verletzungsunterbrechungen pfiff der Schiedsrichter die Partie ab.
Fazit: Das Remis ist für beide Teams zu wenig, auch wenn Elbmarsch mit dem Punkt eher leben kann als Dohren. Erneut konnten die Hausherren einen 2-Tore-Rückstand egalisieren, verpassten es aber sich an den Männern vom Deich vorbeizuschieben. Kommende Woche geht es zum starken Aufsteiger nach Roddau, ein Sieg ist hier schon fast Pflicht um den Winter nicht auf einem Abstiegsrang zu verbringen.