Nach der gefühlten zweiten Winterpause ging es nach vier Wochen endlich mal wieder zur Sache. Mit der Mannschaft aus Vierhöfen kam ein alter Bekannter ins Dohrener Waldstadion. Eine Truppe die uns eigentlich nie lag…und es sollte auch leider nicht besser werden.
Neben Chris und Kilian fehlten mit „Fleischer“ und Stegmann zwei weitere wichtige Spieler. Nichtsdestotrotz konnte Trainer Sven Rapregen auf 14 Leute zurückgreifen. Die lange Pause, sowie der durch den harten Winter gezeichnete Platz, ließen ihre Wirkung nicht verfehlen und unser Spiel war gekennzeichnet von vielen Stockfehlern und Passungenauigkeiten, die es Vierhöfen leicht machten ihre defensive Spielweise effektiv durchzuziehen und auf Konter zu setzen.
Der erste Aufreger des Spiels ließ nicht lange auf sich warten, Renne als letzter Mann setzt zur Grätsche an und spielt den Ball, doch zu unserem Erstaunen ertönte die Pfeife des Schiedsrichters und dieser zeigte auf den Punkt. Wenigstens die, dann zwingend erforderliche, rote Karte blieb uns erspart. Jedoch nutzte Vierhöfen die Chance und ging mit 1:0 in Führung. Wenn es aus dem Spiel heraus nicht klappt, müssen Standards her: Eine Ecke von Sven konnte Fred per Kopf im Vierhöfener Tor unterbringen, so dass nach knapp einer halben Stunde alles wieder auf Null bzw. Eins in diesem Fall gesetzt wurde. Viele verbissene Zweikämpfe im Mittelfeld führten dazu das sich keine der beiden Seiten wirklich gute Chancen erspielen konnte. Als man sich schon auf den Pausentee vorbereitete, nutzte Vierhöfen eine weitere Standardsituation aus. Eine Ecke wurde vom ersten Pfosten aus in die Mitte geklärt wo ein Vierhöfener aus elf Metern zum Abschluss kam und den Ball im Netz unterbrachte. Die einzige Großchance hatte Sven, als Tom einen Abstoß per Kopf genau in den Lauf verlängerte, Sven mit seinem Versuch aber das Tor deutlich verfehlte.
Zweite Halbzeit lief es ähnlich, auch wenn wir uns Feldvorteile erarbeiten konnten. Einen Kopfball von Tom nach Freistoß Fred landete in den Armen vom Keeper, ansonsten blieben Chancen Mangelware. Vierhöfen versuchte schon früh Zeit zu schinden und ließ sich aufreizend viel Zeit bei der Ausführung von Abstößen und Freistößen. Leider wurde das nicht durch den Schiedsrichter unterbunden…
Das das Glück heute nicht auf unserer Seite war, sollte sich mit der ersten gefährlichen Offensivaktion der Vierhöfener zeigen, die erneut mit einem Pfiff des Schiedsrichters endete, als unserem Verteidiger aus kürzester Distanz ein Schuss an den nicht mal ausgestreckten Arm flog. Folge: Elfer und das 3:1.
Mit drei Einwechslungen versuchten wir die Herkules-Aufgabe noch zu bewältigen, doch bis auf das 2:3 von Sven nachdem wir einen Konter fahren konnten und Tom den Ball perfekt in den Lauf spielte, sollte nicht mehr viel passieren. Im Gegenteil Vierhöfen hatte zum Ende hin die deutlich besseren Chancen um das Ergebnis noch hochzuschrauben.
Fazit: Eine unnötige Niederlage, Vierhöfen langten drei Standardsituationen für den Sieg. Aber heute fehlte uns auch der „Schlüssel“ um den Gegner ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können. Kommende Woche müssen wir es gegen Egestorf besser machen, mit Grauen erinnert man sich an das Hinspiel als wir mit 3:0 untergingen.