Neue Saison, neues Glück! Bei uns fand ein personeller Umbruch statt nachdem man in der Winterpause bereits Kapitän Mirco Ehmcke an die erste Mannschaft des FSV Tostedt verlor, folgten nun auch Thies Brunckhorst und Marco Wentzien dem Lockruf aus dem Nachbarsort. Mit Timo Hassenpflug(studiumbedingt) und René „Schorse“ Falk(berufsbedingt) hängten zwei weitere Spieler ihre Schuhe an den Nagel. Als größten Verlust ist jedoch der berufsbedingte Abtritt von Sebastian Fengler zu nennen, der fast ein Jahrzehnt lang der zentrale Stürmer in unserem System war, unzählige Tore(mehr als 85 Tore allein in den letzten vier Spielzeiten + viele Vorbereitungen) für den Verein erzielt hat und auch menschlich ein großes Loch hinterlassen wird.
Aber es gibt auch gute Neuigkeiten! Mit René Hillemann vom SV Wistedt können wir endlich die Baustelle „Tor“ schließen die durch die Verletzung von „Katze“ entstanden ist und mit Kilian Kremer vom TSV Heidenau gelang es uns weiterhin einen Defensivallrounder zu verpflichten. Beide Spieler haben sich wunderbar ins Mannschaftsgefüge integriert und konnten ihre Qualitäten im Samtgemeindepokal bereits unter Beweis stellen. Zum ersten Mal in der Dohrener Vereinsgeschichte konnte die Trophäe errungen werden und bekam sogleich einen Ehrenplatz im Sporthaus.
Es wird eine harte Saison werden mit unserem kleinen Kader, daher benötigen wir auch unbedingt unsere treuen Fans wieder!
Tore: 0:1 Hassenpflug (05.) ; 0:2 Röske (20.) ; 0:3 Leesch (48.) ; 1:3 FE (65.) ; 2:3 FE (85.)
Bes. Vorkommnisse: Rote Karte für Krienapfel nach Tätlichkeit (25.)
Pflichtspielauftakt für die Teams aus Dohren und Rottorf, die beide ihre verkorkste vorige Saison wiedergutmachen wollen. Bei schwülwarmen Wetter fand man sich im Rottorfer Roddaustadion ein und den Zuschauern wurde an diesem Tag einiges geboten.
Dohren wurde seiner Rolle als klassenhöhere Mannschaft sofort gerecht und bestimmte das Spiel, Rottorf hielt mit Zweikampfstärke dagegen. Es dauerte nicht lang, da konnte Dohren sich das erste Mal entscheidend durchsetzen: Eine scharf hereingegebene Flanke von Röske verpasste Stegmann in der Mitte noch, aber der mitgelaufene Jan Hassenpflug am zweiten Pfosten hatte dann keine Probleme mehr den Ball im leeren Tor unterzubringen. Ein Auftakt nach Maß! Dohren agierte weiterhin souverän und konnte sich immer wieder über die Außen durchsetzen. Nach 20 Minuten startete Röske auf der Außenbahn durch, bekam den Ball wunderbar in den Lauf gespielt, zog in den 16er und schob den Ball cool am Keeper vorbei zur 2:0-Führung. Das Spiel schien vorentschieden, der Defensivverbund stand stabil und nach vorne konnte man immer wieder Gefahr kreieren, doch der Pokal hat bekanntlich seine eigene Gesetze.
Nachdem die Gäste bereits bei einigen Zweikampfentscheidungen mit dem Schiedsrichter haderten, eskalierte die Situation in der 25. Minute. Nachdem Krienapfel von hinten umgelegt wurde und dabei eine Platzwunde am Fuß erlitt, ließ er sich zu einer Tätlichkeit hinreißen und wurde folgerichtig mit Rot vom Platz geschickt, damit musste der Gast bei sommerlichen Temperaturen 65 Minuten in Unterzahl agieren.
Man überließ nun dem Gastgeber die Initiative und verlegte sich aufs Kontern, bis auf vereinzelte Situationen konnte Rottorf aus der Überzahl keinen Vorteil erzielen. Dohren hatte durch Hassenpflug und Leesch zwei Kopfballchancen, die aber jeweils auf dem Tornetz landeten. Mit dem Ergebnis ging es in die Pause und alle Beteiligten bekamen Zeit zum durchschnaufen.
Der zweite Durchgang begann dann erneut ideal für den Gast: Nach einem Eckball von Röske ließ der Keeper den Ball fallen und Leesch konnte aus kürzester Distanz den Ball zum 3:0 über die Linie drücken. Von einer Unterzahl war nichts zu erkennen und Dohren drückte sogar noch weiter aufs Gas und hatte beste Chancen auf den vierten Treffer. Leesch scheiterte mit einem Kopfball an der Latte und Stegmann verzog aus knapp elf Metern nachdem er wunderbar von Hassenpflug freigespielt wurde. Ein Treffer von Kapitän Schmolt wurde wegen Abseits zurückgepfiffen.
Rottorfs größte Chancen waren ein Kopfball an die Latte, sowie ein schön vorgetragener Angriff über die Außen den Keeper Hillemann mit einer sehenswerten Parade beenden konnte. Das es nochmal spannend wurde, lag an dem schwachen Schiedsrichter. Nach einer Ecke zeigte er zur Verwunderung aller auf den Elfmeterpunkt, da angeblich ein Foulspiel vorlag. Rottorf ließ sich nicht lange bitten und konnte den Anschlusstreffer markieren.
Mit dem Mute der Verzweiflung rannte die Heimmannschaft an, aber trotz einsetzender Müdigkeit bei den Gästen konnten die meisten Situationen geklärt werden bevor es brenzlig wurde. Fünf Minuten vor Ende wurde es dann nochmal richtig spannend, nachdem ein Dohrener Verteidiger im 16er zu ungestüm zu Werke ging, zeigte der Schiri erneut auf den Elfmeterpunkt.
Letztlich blieb es aber beim verdienten Erfolg, lange Zeit schien es das der Gast souverän in die nächste Runde einziehen würde, erst zum Ende kam man doch noch in die Bredouille, doch mit vereinten Kräften verhinderte man ein mögliches Elfmeterschießen. In der nächsten Runde geht es nun für Dohren gegen die SG Scharmbeck/Pattensen. +++