Vorige Woche die bittere Niederlage gegen Welle und dieses Mal ging es zum bis dato sieglosen Aufsteiger aus Maschen. Doch da wir dieses Jahr als „Charity“-Mannschaft auftreten und die Punkte bereitwillig abgeben an Teams die sie noch nötiger haben als wir, sollte eine weitere Episode von
Erneut hatte man mit vielen Ausfällen zu kämpfen und musste die Mannschaft wieder komplett umkrempeln, der bisher so starke „Fleischer“ konnte im Tor nicht ran, zu groß waren die Schmerzen, so dass eine OP unumgänglich war. Für ihn sollte Niklas Berge sein erstes Pflichtspiel als Keeper machen. Der „Heidebock“ hatte Bereitschaft und stand nicht zur Verfügung, genau wie André und Julian. Dazu noch die Ausfälle von Meo, Jan, Marcel, Atze, Heinzi, so dass sich das Team fast wieder von selbst aufstellte mit den Rückkehrern Paddy und Bass.
Bei gutem Wetter fanden beide Teams kaum bis gar keine Möglichkeiten den Abwehrriegel zu knacken. Unsere größte Chance hatte Marco, als er eine Flanke von Thies am zweiten Pfosten per Direktabnahme aufs in Richtung Tor feuerte. Sein Schuss landete aber recht deutlich neben dem Kasten. Unsere Abwehr stand sicher und ließ auch nicht gerade viel zu, so dass sich ein wenig unterhaltsames Spiel entwickelte. Als man sich schon auf ein Remis zur Pause einstellte, liefen wir in einen Konter. Ein Freistoß von uns am gegnerischen 16er wurde abgefangen, der Ball kam über die Außen und wir nicht schnell genug hinterher, erst an unserem 16er gelang es uns in den Zweikampf zu kommen, jedoch zu spät. Der Maschener zog ab, Niki wehrte den Ball ab, aber der zweite mitgelaufene und sträflich alleingelassene Maschener ließ sich nicht lange bitten und beförderte den Ball ins verwaiste Tor.
Mit dem Nackenschlag ging es in die Kabine und auch Durchgang zwei ließ den Dohrener Anhang nicht wirklich zu Jubelstürmen hinreißen. Denn nur kurz nach Wiederanpfiff konnte Maschen nach einer Standardsituation auf 2:0 erhöhen. Erneut ließen wir den Spieler völlig unbedrängt zum Abschluss kommen…
Statt die große Aufholjagd zerfielen wir, beim 3:0 vertändeln wir vor der eigenen Torauslinie den Ball und danach luden wir Maschen noch zweimal ein ihr Torkonto aufzubessern. Trotz der angespannten Personalsituation darf dieser Auftritt keine Entschuldigung sein. Ohne Selbstbewusstsein, ohne Glauben an die eigene Stärke, ohne die nötige Leidenschaft wird es sehr schwer werden dieses Tal zu durchschreiten. Nur aufgrund eines mehr geschossenen Tores blieben wir überm Strich.
Nächste Woche gegen Neu Wulmstorf II kann es nur darum gehen endlich den Schalter umzulegen und die Lethargie abzulegen, ansonsten wird es ein sehr ungemütlicher Herbst für uns werden.