Am Sonntag empfingen wir auf heimischer Anlage die SG aus Elbdeich. Das Hinspiel endete mit 6:4 für Elbdeich, es war also klar das wir Revanche nehmen wollten. Durch unsere Niederlagenserie und die zweite Luft der Wistedter und Salzhausener waren wir gezwungen zählbares mit nach Hause zu nehmen, damit uns nicht noch ein echtes Endspiel am letzten Spieltag droht.
Mit folgender Elf wurde das Unternehmen begonnen: Tiemann – T. Löhden, S. Harders, T. Harders – T. Leesch, A. Aldag(67. B. Gaum), O. Ehmcke(c), P. Pniok, Y. Haller – T. Brunckhorst(81. P. Tews), S. Buzuku
Bei schwülen Temperaturen starteten beide Mannschaften verhalten in die Partie, nach zehn Minuten konnten die Gäste aber eine Standardsituation nutzen. Eine Ecke segelte durch unseren 5er und am zweiten Pfosten stand ein Elbdeicher sträflich frei und sagte Danke. Wir kamen langsam besser ins Spiel, aber Zielwasser hatten die Mannen von Trainer Haller nicht getrunken. Selbst aus bester Lage wurden die Bälle humorlos in die dritte Etage gebolzt. „Shpe“ scheitert einmal aus aussichtsreicher Position mit einem Schuss, der am langen Eck vorbeiging.
Die Strafe sollte nach einer halben Stunde folgen: Gleich dreimal(!) schlagen die Hausherren im eigenen 16er über den Ball, ehe ein Elbdeicher sich erbarmte das Leder zu erobern und mit einem Querpass den freistehenden Stürmer in Szene zu setzen. Glücklicherweise konnte Shpejtim Buzuku kurz darauf den Anschlusstreffer erzielen, nachdem er einen langen Ball erlief und mit einem schönen Lupfer den Gästekeeper überwand.
Das 1:2 aus Sicht der Hausherren sollte auch der Pausenstand sein, in Durchgang zwei versuchte Dohren alles um das Ergebnis zu drehen. Die Elbdeicher wurden zunehmend weiter in die eigene Hälfte gedrückt und kamen nur noch selten zu Entlastungsangriffen. Die große Chance auf den Ausgleich nach knapp einer Stunde ließ A. Aldag liegen, als er im 1vs1 gegen den Torhüter scheiterte, zuvor war er mustergültig von Patrick Pniok freigespielt worden. Der aufgerückte Silas Harders scheiterte mit einem Kopfball aus elf Metern am Keeper nach Flanke von Pniok, die Chancen waren da, aber das Tor wollte nicht fallen.
Auf der Gegenseite hatte Elbdeich die Chance die Partie für sich zu entscheiden, aber Keeper Tiemann kratzte den Kopfball mit einer starken Parade aus dem Knick. Die Kräfte der stark ersatzgeschwächten Gäste ließen jetzt zunehmend nach und Dohren drückte mehr und mehr aufs Tempo. In der 85. folgte dann endlich die Erlösung aus Sicht der Dohrener: „Shpe“ chippt den Ball in den Lauf zu S. Harders, dieser schiebt den Ball am Keeper vorbei und ehe ein Elbdeicher noch zur Rettungstat ansetzen konnte, grätschte der eingewechselte Benjamin Gaum das Leder über die Linie.
Bis zum Abpfiff folgte ein Sturmlauf auf das Gehäuse der Elbdeicher, die mit aller Macht versuchten den einen Punkt zu behalten. Gleich dreimal scheiterte dabei Kapitän Ehmcke mit Versuchen aus Nah und Fern, so dass es letztlich beim 2:2 blieb. Fazit: Gute Moral bewiesen nach dem 0:2, aber anhand der Chancen gerade zum Ende des Spiels hin, fühlt es sich eher wie ein Punktverlust an. Kommende Woche gegen Winsen heißt es jetzt fast zwangsläufig zu gewinnen um nicht doch noch wirklich dick ins Abstiegsgeschäft reinzurutschen.